Minecraft-Film: Die Quelle


Ein eigener Film nur mit dem Spiel Minecraft? In unserem Workshop lernten die Teilnehmer/innen, wie das möglich ist.

Minecraft erfreut sich größter Beliebtheit bei Jugendlichen. Das Spiel mit den bunten Blöcken lässt dem/der Spieler/in größtmöglichen Freiraum, was Spielverlauf und Gestaltung angeht. Diese Gestaltungsvielfalt ist es, die es auch für medienpädagogische Workshops interessant macht. Wir haben schon einiges ausprobiert. Neben Pixelart kam auch bereits der 3D-Drucker in Kombination mit dem Spiel zum Einsatz. In diesem Workshop haben wir eine weitere Einsatzmöglichkeit des Spiels ausprobiert: Ein Film, komplett im Spiel gedreht. Unsere Teilnehmer/innen waren sehr interessiert und produzierten innerhalb von nur 1,5 Tagen den Kurzfilm „Die Quelle“.

Am ersten Tag des Workshops stand natürlich das Drehbuchschreiben auf dem Programm, denn jeder Film, egal wie produziert, braucht eine gute Story. Die Teilnehmer/innen entpuppten sich als talentierte Drehbuchautoren und erfanden die Geschichte von Jack, einem Piloten, der mit seinem Flugzeug in einem entlegenen Dorf abstürzt und von den Eingeborenen gefangen genommen wird. Seinem Tod kann er nur entkommen, indem er den Eingeborenen hilft, wieder an sauberes Wasser zu kommen. Das Abenteuer in klassischer Indiana-Jones-Manier nimmt so seinen Lauf.

Nachdem das Drehbuch stand, machten sich die Teilnehmer/innen daran, Dialoge zu verfassen. Sie wurden zu Architekten ihres eigenen Films und bauten gemeinsam die komplette Kulisse in  Minecraft auf. Die Charaktere wurden erstellt, Requisiten zugeordnet und das Dorf der Einheimischen sowie die magische Hölle erbaut. Während die Einen die Szenen spielten und aufnahmen, sprachen die Anderen die Dialoge in der Sprecherkabine ein, um den Film noch lebendiger zu machen. Im Schnitt wurde das Videomaterial dann entsprechend vertont.

Die Teilnehmer/innen zeigten viel Kreativität und Einsatz und so kam es zu diesem unglaublich guten Ergebnis: Die Quelle